Schmid Landschaftsarchitekten Zug Frauensteinmatt Gemüsegarten Miertergarten
Alterszentrum Frauensteinmatt, Zug
Schmid Landschaftsarchitekten Zug Frauensteinmatt
Schmid Landschaftsarchitekten Zug Frauensteinmatt
Schmid Landschaftsarchitekten Zug Frauensteinmatt
Schmid Landschaftsarchitekten Zug Frauensteinmatt
Schmid Landschaftsarchitekten Zug Frauensteinmatt

Das Alterszentrum Frauensteinmatt trägt in seinem Aussenraum die Wesenszüge zweier auf den ersten Blick sehr konträrer Freiraumtypologien in sich. Die Gebäude stehen mitten in einer Gartenlandschaft, die sowohl Landschaft als auch Garten ist und sich grundsätzlich von einem Baum bestandenen Park mit öffentlichem Charakter unterscheidet. Den unter anderem dem Garten zugesprochenen Merkmalen wie «Abgrenzung», «Haltgebung», «Geborgenheit», «Privatheit», «Luxus» und «Blütenpracht» werden diejenigen der offenen Landschaft wie «Offenheit», «Übersichtlichkeit», «Aussicht», «Vernetzung» und «Kontext» gegenüber gestellt. 

Die gartentypischen Strukturen wie prächtig blühende Kleinstrauchbänder und Staudenfluren verlassen den üblichen introvertierten Ort des Gartens und werden intensiv mit der Aussenanlage verwoben. Sie leiten den Spaziergänger einem Handlauf gleich durch die Anlage von der einen Wegseite zur anderen, schaffen lauschige Plätze und strukturieren den Raum ohne diesen zu verstellen. Denn Übersicht, Offenheit und ein verzweigtes Wegesystem als Teil der Zuger Landschaft zwischen Zugerberg und See ist genauso bestimmendes Merkmal der Anlage. Aus diesem Grund sind die wenigen bestehenden und neuen Bäume nicht als tragendes Grundgerüst zu lesen, sondern bezeichnen, der Situation angepasst, atmosphärische Orte, ohne den landschaftlichen Aspekt zu vernachlässigen.

Schmid Landschaftsarchitekten Zug Frauensteinmatt

Alterszentrum Frauensteinmatt, Zug
Auftragsart: Studienauftrag 2005, 1. Rang
Ort: Frauensteinmatt 1, 6300 Zug
Zeitraum: 2006–2011
Team: André Schmid, Uta Gerhardt, Anne Läng, Daniel Schläpfer
In ARGE mit Andreas Geser Landschaftsarchitekten AG (Projektierung)
Auftraggeber: Stadt Zug, Einwohnergemeinde der Stadt Zug und Stiftung Priesterheim zum Frauenstein
Architektur: Meier, Hug und Brügger Architekten GmbH
Signaletik: biv Grafik
Bildnachweis: Georg Aerni